Pflegeleitbild

Die Eheleute Adolf und Helene Münch haben sich mit der Gründung der Stiftung zum Ziel genommen, Arme, Kranke und Gebrechliche aller Konfessionen zur Pflege aufzunehmen.

Auf Grundlage dieser Zielsetzung haben wir folgende Leitlinien des Marien-Hospitals formuliert:

1.) Würde und Wert menschlichen Lebens sind für uns Maßstab allen Handelns.

  • Wir haben Ehrfurcht vor Leben.
  • Wir achten Patientinnen und Patienten unabhängig von Religion, Volkszugehörigkeit, Geschlecht oder gesellschaftlichem Ansehen gleichermaßen.
  • Wir ermöglichen die Pflege der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten nach dem Prinzip der Ganzheitlichkeit.
  • Wir stellen Wünsche und Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten in den Vordergrund.
  • Wir helfen Menschen in Grenzsituationen.
  • Wir möchten durch individuelle Sterbebegleitung ein würdevolles Sterben ermöglichen.
  • Wir zeigen Hilfen auf - wie z. B. die Gewährleistung der Kontinuität der Pflege im Heim oder mit ambulanten Diensten.
  • Die Gesprächsbereitschaft mit Patienten und deren Angehörigen ist uns wichtig.

2.) Das Marien-Hospital bekennt sich zur Dienstgemeinschaft.

  • Wir verstehen darunter eine Gemeinschaft von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit einem gemeinsamen christlichen  Menschenbild, in der jeder verantwortlich ist für die Schaffung einer vertrauensvollen und kollegialen Zusammenarbeit, in der einander mit Respekt und Hilfsbereitschaft begegnet wird. Konflikte werden konstruktiv angegangen.

3.) Wir praktizieren einen kooperativen, partnerschaftlichen Umgangsstil.

  • Wir übernehmen Mitverantwortung und Eigeninitiative im Sinne des Leitbildes.
  • Wir versuchen eine Atmosphäre des Vertrauens und der Offenheit zu schaffen, in der Kommunikation stattfinden kann.

4.) Wir klären über individuelle und gesellschaftliche Ursachen von Erkrankungen auf und informieren über Ansätze zu ihrer Vermeidung.

5.) Wir belasten die Umwelt so wenig wie möglich.

6.) Wir verpflichten uns, wirtschaftlich zu arbeiten.